23. Juli 2010, Bonner Express

Was für ein Abenteuer!

In 400 Tagen von Bonn nach Japan

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Gunda Werner-Burggraf und Wolfgang Max Burggraf (r.) mit Ludwig Bröhl (54), der in seinem Geschäft die Räder der beiden flottmacht.
Foto: j. backhaus

Von JESSICA BACKHAUS

Ein Ehepaar vor dem Abenteuer seines Lebens! Am 1. August starten Dr. Gunda Werner-Burggraf und Wolfgang Max Burggraf zu einer Radtour über die legendäre Seidenstraße. Von Bonn nach Japan in 400 Tagen!

„Die meisten unserer Freunde und Verwandten finden die Idee ganz toll. Nur zwei glauben, dass wir uns etwas beweisen wollen, oder dass wir unsere Karrieren zerstören“, erzählt Gunda Werner-Burggraf (38).

Erstaunlich sind die Bedenken nicht – die Bonnerin und der gebürtige Münchner kündigten für ihre große Reise zwei gut dotierte, unbefristete Stellen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Missionszentrale der Franziskaner. Doch für das Ehepaar ist die Reise kein Einschnitt in ihre Karriere, sondern eine Weiterentwicklung. „Wir hoffen, dass auch potenzielle Arbeitgeber das zu schätzen wissen“, sagt Wolfgang Max Burggraf (49).

Balkan, Türkei, Irak, Iran, Zentralasien, China, Korea, Japan. Eine Strecke von 20.000 Kilometern, 80 bis 120 Kilometer muss das Paar täglich zurücklegen, um im Oktober 2011 mit der Transsibirischen Eisenbahn wieder heim kommen zu können. Längere Aufenthalte sind in Istanbul und im Iran geplant.

Die meisten Nächte wollen die Bonner Radler im Zelt verbringen, das sie auf einem Fahrradanhänger neben Campingkocher, Kleidung, Erste-Hilfe-Kasten, Reparatur-Material und vor allem Wasser mitführen: „Wir haben locker unser Körpergewicht noch mal an Gepäck dabei“, ist sich Wolfgang Max Burggraf sicher. „30 bis 35 Liter sind Wasser“, ergänzt seine Frau. Denn in Zentralasien erwarten die beiden neben Steppen- und Gebirgsstrecken auch weite Wüsten.

Am 1. August (10 Uhr) werden die beiden am Münster von Freunden und Familie sowie Stadtdechant Wilfried Schumacher verabschiedet. Natürlich wird es in den folgenden 14 Monaten auch mal Streit geben. „Wir fahren dann eine Weile brummelnd hintereinander her, doch bis zur nächsten Pause ist alles wieder gut“, weiß Gunda Werner-Burggraf.

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