Mitteilungsblatt Schwalldorf 29.11.2014

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Mitteilungsblatt Schwalldorf, 1.1o.2014

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Schwäbisches Tagblatt, 8. 10. 2014

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Herzlich willommen im Pressespiegel!

Schauen Sie doch auch auf unsere Seite www.silkroad-project.eu. Dort gibt es einen Überblick über unser silkroad-project!

Gunda und Wolfgang

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Rottenburger Post, 18. September 2014

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11. Januar 2013 – Bericht aus Bonn

klicken Sie HIER zur Sendung vom 11. Januar 2013

In 427 Tagen von Bonn nach Japan und 16.000 Kilometer im Sattel hieß es für das Ehepaar Burggraf auf seiner Fahrradreise vom Bonner Münsterplatz nach Tokio. Von der Seidenstraßen-Tour erzählt Wolfgang Burggraf heute live im Studio.

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2. Januar 2013 – Bonner Rundschau

klicken Sie HIER zum Artikel der Bonner Rundschau
„Jo, mir san mit dem Radl do!“ Wolfgang Burggraf zeigt sich noch mal mit seinem Drahtesel an der Stelle, wo 2010 für ihn und seiner Ehefrau Gunda die lange Reise ins ferne Japan begann – auf dem Münsterplatz zu Füßen des großen Sohnes der Stadt Bonn, Ludwig van Beethoven. Foto: Klodt
Seinem roten Herrenrad sieht man die Strapazen immer noch an. Der Kilometerzähler sieht abgegriffen aus, die Schutzbleche sind demoliert, überall sind Halterungen für Radtaschen befestigt. Von Sandra Simonsen
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Bonn.

Seinem roten Herrenrad sieht man die Strapazen immer noch an. Der Kilometerzähler sieht abgegriffen aus, die Schutzbleche sind demoliert, überall sind Halterungen für Radtaschen befestigt. Denn Wolfgang Burggraf wagte das scheinbar Unmögliche: Gemeinsam mit seiner Frau Gunda fuhr er mit dem Fahrrad von Bonn bis nach Tokio.

Am 1. August 2010 startete das Ehepaar ihre 16 000-Kilometer-Reise vom Bonner Münsterplatz aus. „Wir haben uns hier morgens um zehn Uhr getroffen – der wirklich nervenaufreibende Teil hatte dann endlich ein Ende“, erklärte Burggraf. Denn tatsächlich sei das „Einmotten“ der Habseligkeiten, das Kündigen der Jobs und all der Planungsaufwand vorher viel anstrengender gewesen als die Reise selbst.

429 Tage brauchte das Paar für die Strecke, mittlerweile sind sie seit ebenso langer Zeit wieder zu Hause – für Burggraf der Anlass, eine Vortragsreihe über die vielen Erlebnisse, Erfahrungen und Kulturschocks zu veranstalten. „Wir haben uns Silvester 2008 für die Reise entschieden, anderthalb Jahre lang geplant, sind dann 14 Monate unterwegs gewesen und haben die Reise jetzt anderthalb Jahre lang noch einmal zu Hause nachgearbeitet – das ist der perfekte Abschluss“, erzählte der 52-Jährige.

Kroatien, Pakistan, der Iran, Afghanistan und China waren nur einige der spannenden Stationen auf der Reise von Gunda und Wolfgang Burggraf, häufig mussten sie ihre Route entlang der Seidenstraße wegen Kriegswirren, politischer Verwicklungen oder zuletzt wegen der Katastrophe von Fukushima ändern – doch ans Abbrechen hat keiner der beiden Radler gedacht. „Natürlich gab es Phasen, in denen wir nicht mehr weiterwollten oder konnten – doch glücklicherweise hatten wir die nie beide gleichzeitig, so konnte der eine den anderen wieder motivieren“, erinnert sich Burggraf. So ging es Tag für Tag durch Wüsten, Schnee, Regen und Sandstürme – immer mit dem festen Ziel vor Augen „den weißen Fleck auf der Landkarte“ kennen zu lernen.

Heute blickt Burggraf mit unzähligen Erinnerungen auf die Reise zurück – guten wie schlechten. „Am schlimmsten war für uns die Katastrophe von Fukushima und die Ungewissheit danach“, erinnert er sich. Doch die schlechten Erinnerungen würden vor allem von beeindruckender Landschaft und Natur überstrahlt. „Die Wüsten in ihrer Unaufgeräumtheit und Einsamkeit waren besonders beeindruckend für uns, aber auch die Nähe des Himmels in den Bergen und die vielen Murmeltiere dort waren besonders toll“, erzählte der Radfahrer mit der enormen Ausdauer.

Im neuen Jahr setzt der heutige „Berater und Trainer für Diversity und Ethik“ seine Vortragsreihe über die vielen Erlebnisse mit Einheimischen, Landschaft und Natur fort. Am Mittwoch, 16. Januar, ab 20 Uhr geht es um das „Bilderbuch der Seidenstraße“ und am Mittwoch, 6. Februar, steht der Vortrag ab 20 Uhr ganz unter dem Motto „Afghanistan in Rufweite“. Die Vorträge finden jeweils in der Trinitatis-Kirchengemeinde, Brahmsstr. 14, statt.

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13. Dezember 2012 – BILD

klicken Sie HIER zum Artikel in der BILD

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12. Dezember 2012 – Pauke KulturBistro

Silkroad-Project, Mittwoch, 12.12.2012, 20:00 Uhr

Silkroad-Project

16.000 Kilometer mit dem Rad in 427 Tagen von Bonn nach Japan

Durch die Wüsten im Winter: Teheran – Kavir-Wüste – Karakum-Wüste – Buchara

Wolfgang Burggraf: Bildvortrag mit Gesprächscharakter

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Den Rädern sieht man es an, den Fahnen auch: 16.000 Kilometer durch Wind und Wetter
von Bonn nach Japan. In 14 Monaten hat sich die Route mehrmals geändert, Kriegswirren,
politische Verwicklungen, die Atomkatastrophe ermöglichten nicht immer das Weiterreisen
wie geplant. Die Entscheidung, alles aufzugeben, die Arbeit zu kündigen und nach Jahren und
Jahrzehnten in sozialen Berufen und Engagement den Blick in andere Kontinente, andere
Kulturen und andere Religionen weder beruflich noch als Tourist zu machen, ist nicht leicht.
Doch die Neugierde ist größer, die Faszination, den Weg auf dem Rad zurückzulegen.
Wir kündigen unsere Arbeit, verlassen soziales Engagement, Freunde und Familie und nehmen
den Status der Rad-Nomaden ein. 1,5 Jahre Vorbereitung sind gerade genug, um alles zu
schaffen, die Karten zu studieren, die Länder. Wichtiges abzuschließen, Neugierde weiter zu
entfachen. Wir sind uns sicher: wir wollen genau dahin, von wo wir in der westlichen Presse
so wenig und vor allem Negatives hören. Wir wollen vor Ort die Luft schnuppern, die
Menschen treffen und Da-sein. Unterwegs-sein.

Mit einem Anhänger, insgesamt 12 Taschen, vielen Ersatzmänteln, Schläuchen, Ersatzteilen,
wenigen Klamotten für Sommer wie Winter machen wir uns auf den Weg quer durch
Europa und Asien. Es ziehen sich drei Themen durch unsere Reise: Krieg, Gastfreundschaft
und schlechtes Wetter. Wir fahren durch das ehemalige Jugoslawien, sprechen mit Über-
lebenden der Belagerung von Sarajewo, fahren an Minenschildern vorbei, an Ruinen und
Waisenheimen. Immer wieder sehen wir Zelte des UNHCR in der autonomen Region Kur-
distan im Irak ebenso wie viele Schilder der Wiederaufbauprojekte der EU und der Hilfs-
werke in Tadjikistan. Wir kommen aus dieser Arbeit und kennen das Geschäft. Über-
nachtungen zu finden ist nicht immer leicht, es gibt Minen und Militär, Überschwemmungen
und Gegenden, in denen wenig Sicherheit herrscht. Inmitten der kritischsten Momente: Tee
und Brot, Tee und Kekse, Tee und Bonbons, Tee und Suppe. Übernachtung. Hilfe. Immer
und immer wieder. Die Gespräche drehen sich dabei um Zukunft, Versöhnung, Politik, eben
um Krieg und der Sehnsucht nach einer guten Zukunft.

Unsere Ausrüstung musste alles zeigen: 30 Prozent Regen, tiefste Temperaturen, Hitze,
schlechte Straßen, großes Gewicht. Transporte im Zug, auf LKWs und im Schiff. Bis auf
30 Platten, zwei kaputte Kugellager und sieben neue Reißverschlüsse am Zelt: alles in Ordnung.
Wir sind froh. Weder sind wir krank geworden noch mussten wir die Reise abbrechen aufgrund
von Materialschaden oder Unfällen.

Würden wir noch einmal fahren: Ja. Für die Sonnenuntergänge und die Vögel am Morgen,
die Menschen auf dem Weg und das Radfahren in jeder Situation. Jetzt sehen wir unseren Ort
aber hier, in der Gestaltung und in der Öffentlichkeitsarbeit für die Rechte und Zukunft der
Menschen, die wir kennen lernen durften und wo wir immer wieder einen kleinen Teil des Lebens
erleben und teilen konnten. Daher bleibt die Homepage bestehen und ist eine Plattform, nicht nur
der Informationen für andere Radler und einer Relecture für uns in der Verknüpfung mit dem, was
heute geschieht. Sondern vor allem als politische Plattform für Nachrichten aus aller Welt zu den
Ländern, durch die wir gefahren sind. Im Kopf fahren wir weiter.

Gunda und Wolfgang Burggraf

http://www.silkroad-project.eu

Eintritt: frei

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26. Juni 2012 – Generalanzeiger

Ehepaar Burggraf radelte gen Osten

Von Ariane Fries

BONN.  Auf der 15.000 Kilometer langen Seidenstraßen-Tour erlebte das Ehepaar Burggraf viele spannende Abenteuer, die sie jetzt in Bonn erzählten.
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Wolfgang Burggraf berichtet über die Reise. Foto: Barbara Frommann

Gunda Werner-Burggraf und Wolfgang Burggraf sind auf der Seidenstraße 15.000 Kilometer nach Japan geradelt. 427 Tage brauchten sie für die Strecke. Nun referiert Wolfgang Burggraf bei unregelmäßig stattfindenden Vorträgen wie jetzt in der Trinitatiskirche über Teilabschnitte der Route.

Diesmal erzählte er von den Erfahrungen auf der 1648 Kilometer langen Strecke zwischen Sarajevo und der Ägäis. Gleich zu Beginn erklärte Wolfgang Burggraf lachend, dass das ein recht exklusiver Vortrag sei, denn er habe sich fest vorgenommen, über die einzelnen Abschnitte nur einmal zu berichten.

„Auf unserer Tour mussten wir permanent aufpassen.“ Etwa auf Landminen. Denn die beiden fuhren eben auch durch bekannte Krisen- und ehemalige Kriegsgebiete. „Die Landminen sind zum Beispiel nur teilweise markiert“, erinnert sich der 51-Jährige. Fähnchen, die sie entlang ihres Weges sahen, zeigten die gefährlichen Waffen. Das sei schon eine besondere Anspannung, die sich dann dauerhaft ausbreitet.

Auch wurden die Abenteurer drei Mal überfallen. Allerdings sei alles relativ gut ausgegangen. An einem kleinen Bären radelten sie vorbei. „Gerne wären wir stehen geblieben, um das Tier ein wenig zu beobachten, aber wo ein Junges ist, kann auch die Mutter nicht weit sein, und die kann ja recht gefährlich werden“, so der Theologe.

Diese permanente Anspannung musste in Deutschland erst wieder allmählich abgelegt werden. „Man braucht ein gutes halbes Jahr, um wieder hier anzukommen“, beschreibt Wolfgang Burggraf die Zeit seit der Rückkehr. Es sei schön gewesen, wieder in den eigenen vier Wänden zu leben und die Tür auch richtig abschließen zu können, erinnert sich Burggraf an die ersten Tage.

In einem Zelt gebe es diese Sicherheit nun mal nicht. Auch andere Dinge des alltäglichen Lebens weiß er nun mehr zu schätzen. „Aus dem Wasserhahn kommt frisches Wasser, die Lebensmittel sind ungiftig und ich darf meine Meinung frei äußern“, fasst er die auffallendsten Merkmale zusammen. Oftmals berichtete das Rad-Team erst kritisch in seinem Online-Tagebuch über ein Land, wenn es es bereits verlassen hatte. Zu groß war ihre Angst vor der Zensur.

Zurück in Bonn müssen die Burggrafs eine staatliche Kontrolle nicht fürchten und können völlig ungeschönt von ihren Erlebnissen berichten. Auf die Frage, ob sich die beiden auch noch mal auf den Weg machen würden, nickt Burggraf. „Allerdings befürchte ich, dass dann der berufliche Neueinstieg überhaupt nicht mehr klappt“, vermutete er.

Derzeit habilitiert Gunda Werner-Burggraf an der Universität Bochum. Wolfgang Burggraf besucht eine Fortbildung in internationalem Management und Produktmanagement in Köln, was ihm durch ein Stipendium ermöglicht wurde. „Ich gehe davon aus, dass ich anschließend wohl als Freiberufler arbeite“, sagt er. „Vermutlich gehe ich dann nicht, bevor ich 75 Jahre bin, in den Ruhestand. Noch mal so eine Rad-Tour ist dann wohl zu anstrengend.“

Info: www.silkroad-project.eu

Artikel vom 26.06.2012

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